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Typische Habitate: Noch vor Bezug der Unterkunft beobachtete unsere vierköpfige Gruppe mit einheimischem Guide Vögel in einem ortstypischen Wald. Über eine Ananasplantage, wohin Tagelöhner zur Arbeit gefahren wurden, kamen wir zu unserem Camp am Fluss (3. Bild). Solche ärmlichen Hütten wie im rechten Bild sahen wir selten. |
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Der Granitfelsen war nicht nur Wohnort/Lebensmittelpunkt einer Familie sondern ein von uns mehrfach aufgesuchter Beobachtungsplatz wegen der freien Sicht. Der Grünbartvogel (2. Bild) sollte fortan unser fast täglicher akustischer Begleiter sein, zu sehen bekamen wir ihn weniger. Vom sangesfreudigen endemischen Däumlingsnektarvogel erlernte ich dank Petras Eselsbrücke (Ähnlichkeit zum Gesang der Heckenbraunelle) schnell die Stimme. Länger brauchte ich, die laute Stimme des Königsriesenhörnchen (Ratufa indica ssp. maxima) wiederzuerkennen. In anderer Umgebung dachte ich wiederholt zunächst an einen unbekannten Vogel, ehe mir der Nager einfiel. welcher über große Entfernungen hörbar war. |
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Anfangs war das Finden neuer Arten auf dem lichten Hügel relativ leicht, doch schon bald wurde Erkennen und Fokussieren in Gehölzen zu einer Daueraufgabe. Dazu gehörte die Damadrossel (links) und die endemischen Arten Malabarschmied (2. Bild) und Orangekehlbülbül (daneben). Wenige Waldvögel wie der Malabartrogon (ganz links) sitzen frei. Beim Flaggendrongo (links daneben) kommen die zur „Flagge“ verlängerten Schwanzfedern im Flug besonders wirkungsvoll zur Geltung, doch davon habe ich nur ein unscharfes Foto.
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Besondere Momente: Ein Reptil errötete, während wir ungeniert hinschauen! Das Tier heißt Elliot's forest lizard bzw. Monilesaurus ellioti oder (nicht amtlich) ins Deutsche übersetzt Elliots Waldeidechse.
Der Braminenweih zeigte sich mit ausgebreiteten Flügeln, der seltene Menintingeisvogel (Blue-eared Kingfisher), welcher dem in Europa vorkommenden Eisvogel ähnlich sieht, sich aber durch mehr Blau auszeichnet, ließ sich in der Deckung blicken. Er lebt vorangig im dunklen Wald, weshalb wir glücklich sind, ihn überhaupt zu sehen. Das Ceylonfroschmaul (Sri Lanka Frogmouth) saß sogar auf dem Nest. Naja, ein örtlicher Guide führte uns zu der ihm bekannten Stelle. |
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Ebenfalls gezeigt wurden uns (vlnr) Fischuhu (Brown Fish Owl), Maharadschanachtschwalbe (Jerdon´s Nightjar), Hinduhalsbandeule (Indian Scops Owl) und Dschungelzwergkauz (Jungle Owlet). Und das ist nur eine Auswahl. Beim ersten Ausflug im Dunkeln hatte ich keinen Fotoapparat mit und beim nächsten konnte ich diesen im Dunkeln nicht bedienen, vielmehr musste ich dies erst einüben. |