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Unsere nächste Reiseetappe war die Region um das quirlige Thekkady in den südlichen Ausläufern der Western Ghats. Wie bereits in den vergangenen Tagen waren wir am mehrfach gestauten Periyar-Fluss, diesmal auf ca. 900 Meter Höhe über NN. Abseits der Touristenpfade querten wir einen Elefantenschutzgraben und suchten nach Vögeln (im Bild ein Orangespecht) und Insekten, wobei es fast noch interessanter war, den Einheimischen bei der alltäglichen Arbeit zuzusehen. |
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Eine Riesen-Radnetzspinne bewachte ihre Beute. Und nähert man sich dem touristisch erschlossenen Eingangsbereich des Periyar Nationalparks, kann man die an Menschen gewöhnten Indischen Hutaffen aus der Nähe beobachten. Doch sollte man aufpassen, dass einem dreiste Exemplaren nicht in die Taschen greifen. Über einen Elefantenschutzgraben hinweg kommt man zur Anlegestelle eines nützlichen Floßes. |
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Am anderen Ufer erklärte ein lokaler Guide zunächst Aspekte der Pflanzenwelt und nannte Säuger, die wir natürlich nicht sahen. Die Zahl der Bengal-Tiger (auch Königstiger genannt) sei durch die Bemühungen der Parkmitarbeiter auf 40 gestiegen. Zwar lockt das Tigervorkommen viele Touristen einschließlich der Inder hierher, doch ist die Chance einen zu entdecken sehr gering, denn die Kernzone des Periyar Nationalpark darf selbstverständlich nicht betreten werden und außerhalb derselben finden nirgendwo Jeep-Safaris statt. Mein Highligt war ein Elefant und ein Nilgiri-Langurenweibchen mit Jungtier. Diese wenig häufige schwarze Affenart lebt vorwiegend im Bereich der Westghats im namensgebenden Nilgiri-Gebirge. Am Nachmittag machten wir den touristisch üblichen Schiffsausflug, wo wir ortstypische Vögel und Säugetiere zu sehen bekamen. |