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Auf den letzten Kilometern der Zufahrt zur Lodge „Jungle Hut“ in Masinagudi war es den Fahrzeugen nicht gestattet anzuhalten, um die Tiere des Mudumalai Nationalparks nicht zu beunruhigen. Und so filmte unser Fahrer mit der linken Hand, während er mit der rechten Hand lenkte. Wir selbst fotografierten durchs offene Fenster aus dem langsam fahrenden Bus. Diese Bildreihe zeigt Elefant, Axishirsche und einen Südlichen Hanumanlanguren. |
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Die zur Hotelanlage gehörenden Bauten sind weiträumig im Gelände verstreut, frei laufende Wildschweine, Hirsche und die beiden Hörnchenarten gehören dazu. Und so verwundert es nicht, dass indische Familien hier Urlaub machen und nach Wildtieren Ausschau halten. |
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Im Restaurant hängt eine Tafel, auf welcher Beobachtungen der Hotelgäste und ihrer Guides markanter Säugetiere für alle sichtbar täglich aktualisiert werden. Die hier angebotenen Tigertouren finden im Jeep statt, angesichts der ornithologischen Ausrichtung unserer Gruppe stand für uns keine Tigersafari im Programm. Ein kurzer Busausflug brachte uns an eine Stelle, wo wir aussteigen und nach Vögeln in der staubtrockenen Landschaft (Bild 2) suchen konnten. Es gab Termitenhügel und daneben den einzigen Gelblappenkiebitz dieser Reise. Den riesiger Nepaluhu in einer gut belaubten Baumkrone hätte man übersehen können, wäre der Tageseinstand dem Guide nicht bekannt gewesen. Bei der Suche nach den kleinen Spechtarten wie Indienspecht und Tüpfelzwergspecht überraschte ein Brahmakauz-Pärchen hoch oben auf einem schlanken Bäumchen. |
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Während sich andere Hotelgäste um die Sichtung eines Tigers oder Leoparden bemühten, erfreuten uns Sambarhirsch und Indischer Mungo. Wir beobachteten einen Fleckenbrustfächerschwanz bei der Anwendung seines namensgebenden Handwerkszeuges. Was wie eine Balz aussieht, gehört zur Nahrungssuche. Mit ruckartigen Bewegungen des gefächerten Schwanzes versucht der Vogel Insekten aufzuscheuchen. Die heimliche Dschungelwachtel sahen wir wie die anderen Motive dieser Bildreihe durch das geöffnete Busfenster. |
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Hier lenkte ich die Kamera auf liebgewonnene Bekannte vom Nordindien-Besuch 2007, darunter den Kupferschmied-Bartvogel, den Pagodenstar, einen Baum voller Rotschultertauben, während der Goldschulterspecht (rechts) neu auf die Liste kam. |
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Im Hotelgelände beglückten mich Wiederbegegnungen mit bekannten Arten wie dem Karmingimpel oder dem Malabartoko. Letzterer hatte sich schon am 2. Reisetag gezeigt. Ausgedehnte Freizeit ermöglichte auch Blicke auf Paarverhalten wie hier bei Prachtfinken (Bergbronzemännchen) oder Rotschulterwürgern (rechts). |
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Doch natürlich wollte uns der Guide noch die Möglichkeit geben, seltene Arten wie die endemische Malabarlerche zu entdecken. Nach Wiedehopf und Strauchschmätzer zeigte sich neben einer fernen Blaumerle tatsächlich die gesuchte Malabarlerche, doch am besten war sie direkt auf dem kahlen Berggipfel (mittige Bilder) zu sehen. Beim Abstieg dämmerte es bereits und der Guide versuchte, akustisch eine Neunfarbenpitta anzulocken, auch Bengalenpitta genannt. Die Pitta reagierte auf die Klangatrappe und zeigte sich uns. Doch war ihre Pracht im schwindenden Licht kaum zu erkennen und so waren wir froh, dass der Busfahrer noch rechtzeitig eine Taschenlampe brachte, um den schönen Vogel im Lampenlicht strahlen zu sehen. |